SONNTAG, 25/08/2019
// ERGEBNISSE
29.06.2019
1. Herren 30 - Verbandsliga
Trotz Sieg gegen den Tabellenführer - Wunder bleibt aus!
Presse-Foto
Drehte heute nach 3:6 0:4 noch das Einzel und holte auch im Doppel einen Punkt - Jens Bühre
Kirchlengern - Da schlägt die 1. Herren 30 der TSG Kirchlengern-Randringhausen e.V. tatsächlich den Tabellenführer Hansa Dortmund mit 5:4, doch das Wunder (Klassenerhalt) bleibt trotzdem aus. Mit drei Siegen aus sieben Spielen und 34 zu 29 Matchsiegen rangiert die TSG nur auf Platz sechs und belegt damit den ersten Abstiegsplatz in der Verbandsliga.

Schon beim Ausfüllen des Spielberichtsbogen vor dem Spiel war klar, dass da heute was für die Spieler von der Else gehen könnte - reiste der Tabellenführer ohne seine ausländischen Spitzenspieler an. Dementsprechend ging es auch gut los für die TSG. Christian Ostsieker sorgte mit dem 6:3 6:3 gegen Damian Eloi (Olympiateilnehmer im Tischtennis!) für den ersten Punkt. Georgios Rizos tat sich etwas schwerer. Gegen Dennis Kausch reichte es zu einem 7:5 7:5-Sieg und den zweiten Punkt. Im Spiel von Jens Bühre (Foto) sah es lange nicht nach dem dritten Punkt aus. Erst beim Stande von 4:6 0:4 sprang der Kampfmodus an - die Belohnung: der 3:6 6:4 7:5-Sieg.

Mit Philipp Leonhard traf Dennis Vogt im Spitzeneinzel auf einen bis dato ungeschlagenen Gegner. Das Spitzeneinzel ging mit 0:6 2:6 an Dortmund - genauso wie das Spiel zwischen René Braun und Philip Panzau (der ebenfalls bis dato ungeschlagen war). Braun verpasste dabei einen Satzball und verlor mit 4:6 6:7. Für eine gute Ausgangsposition sorgte im letzten Einzel der ebenfalls ungeschlagene Stefan Becker. Becker vertrat seinen angeschlagenen Bruder tadelos und sicherte mit 6:0 6:1 gegen Mathias Hüls die 4:2-Führung für Kirchlengern.

In den abschließenden Doppeln wurde es dann nochmal etwas spannend. Nachdem Vogt/Christian Becker mit 3:6 3:6 gegen Leonhardt/Eloi verloren hatten und Braun/Fritz Koch beim Stande von 6:4 4:2 gegen Panzau/Hüls aufgrund des erneuten Anreißens des Meniskus von Braun aufgeben mussten, stand es auf einmal 4:4. Doch auf Bühre/S. Becker war an diesem Tag Verlass. Mit 6:2 6:0 sicherten sie gegen Janz/Kausch den fünften Punkt und den damit verbundenen Sieg.

"Insgeheim hatten wir etwas auf das Wunder von Mecklenbeck gehofft" so Mannschaftsführer Jens Bühre nach dem Spiel - hätte Mecklenbeck nämlich gegen Höxter gewonnen, so wäre man dem direkten Vergleich aus dem Wege gegangen und wäre mindestens Tabellenfünfter geworden. "Wir haben in allen Spielen gut mitgehalten und zwei Mal hauchdünn verloren. Und sogar bei den anderen Niederlagen wäre etwas drin gewesen. Mehr Matches gewonnen als verloren zu haben, macht es schwer den Abstieg zu akzeptieren." so Bühre.
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